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Integriertes Produktdesign | Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg

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Verfahren der Eignungsprüfung

Anträge auf Zulassung zum Studium sind mit dem von der Hochschule im Online-Verfahren zur Verfügung gestellten Formular zu stellen. Die Antragsfrist ist der 15. Juni für das darauf folgende Wintersemester (Ausschlussfrist). Nicht fristgerecht vorgelegte Anträge werden nicht berücksichtigt.

Der Eignungstest findet meist in der letzten Juliwoche des Sommersemesters statt. Die Eignungsprüfung gliedert sich in zwei Stufen, eine Vorauswahl und eine darauf folgende praktische Prüfung. Voraussetzung für die Zulassung zur praktischen Prüfung ist eine positive Bewertung in der Vorauswahl.

Die Eignungsprüfung im Studiengang Integriertes Produktdesign an der Hochschule Coburg findet 2014 vom 23. 07. bis 25. 07. 2014 im Gebäude „Coburger Hofbrauhaus“, Am Hofbräuhaus 1, CampusDesign statt.

Bitte beachten Sie, dass die Anmeldung bereits am 23.07.2014 von 15.00 bis 18.00 Uhr persönlich erfolgen muss. Aus organisatorischen Gründen und Gründen der Gleichbehandlung aller Testteilnehmer ist es nicht möglich, diesen Termin zu verschieben. Bitte haben Sie Verständnis, dass Sie ohne diese vorherige Anmeldung am Test nicht teilnehmen können!


Vorauswahl

Zu Beginn der Vorauswahl geht den Bewerbern eine studiengangsbezogene Aufgabenstellung für eine Hausarbeit zu. Hier soll eine studiengangbezogene Aufgabe bearbeitet werden, die in visueller, dreidimensionaler und in schriftlicher Form gelöst werden muss.

Die Hausarbeit ist zusammen mit einer Anmeldung zur praktischen Prüfung einzureichen. Der Hausarbeit ist eine persönlich unterschriebene Erklärung beizufügen, dass sie selbstständig und ohne fremde Hilfe angefertigt wurde.

Der Bewertung der Hausarbeit liegen die folgenden Beurteilungskriterien zu Grunde:
1. Originalität des Objektentwurfs,
2. Einprägsamkeit und praktische Umsetzung des Prinzips,
3. Vollständigkeit und Schlüssigkeit der Aufgabenerfüllung,
4. Ausdrucksqualität und Originalität ,
5. Qualität der Ausführung und Fähigkeit zur Beschränkung auf das Vorgegebene.


Praktische Prüfung

Die praktische Prüfung erstreckt sich über einen Zeitraum von zweieinhalb Tagen und gliedert sich in Prüfungsaufgaben und ein Prüfungsgespräch. Der praktische Teil des Eignungstestes selbst besteht aus mehreren praktischen Übungen, die Ihre künstlerischen, gestalterischen und konstruktiven Fähigkeiten abtesten sollen.

Die Prüfungsaufgaben sind den gestalterischen Grundfragen, der interdisziplinären Kommunikation, der Wahrnehmungsfähigkeit, dem Denken in strukturellen, gestalterischen und konstruktiven Zusammenhängen und dem mehrdimensionalen Konzipieren zuzuordnen.

Hauptbestandteile der Aufgaben sind:

  • Figürliches und räumliches Vorstellungsvermögen
  • Gestalterische Ausdrucksfähigkeit
  • Analyse von Funktion und Wirkung
  • Zusammenhang von Handhabung und Gestaltung
  • Verknüpfung von Gebrauch, Material und Form

Die Tests sind teilweise zeichnerisch und teilweise praktisch, handwerklich und gestalterisch umzusetzen. Die eigenen kreativen Kräfte sollen mobilisiert werden und werden durch diese praktischen Übungen indirekt abgetestet. In einigen Prüfungen werden Aufgaben gestellt, die in einer beschränkten Zeit bewältigt werden müssen, so sind Zeitdruck und der damit verbundene Stress zu bewältigen.

Zur Vorbereitung der Designausbildung ist der Besuch eines Kurses für Freihandzeichnen (Skizzierkurs) ganz nützlich. Allerdings wird bei uns eher abgetestet, wie Sie Ihre Umwelt sehen und wie Sie Zusammenhänge und Funktionen erkennen. Vorstellungskraft und Imagination sind gefordert.
Fähigkeit, eigene Ideen zu entwickeln, sind Eigenschaften, die vorher herausgebildet und geübt werden sollten. Die ungewöhnliche, unerwartete, überraschende Lösung ist von uns gewollt.

Der Bewertung liegen die folgenden Beurteilungskriterien zu Grunde:
1. Kreativität in Funktion, Gestalt und Konstruktion,
2. Vielfalt und Anschaulichkeit der Lösungen und Skizzen,
3. handwerkliche und praktische Qualität der Modelle,
4. Funktionsverständnis,
5. Vorstellungsvermögen,
6. zeichnerisches Ausdrucksvermögen,
7. Fähigkeit zur kritischen Beurteilung,
8. Systematik in der Vorstellung und Anschaulichkeit,
9. Verständlichkeit der zeichnerischen Darstellung und Originalität,
11. Einprägsamkeit der Objektentwürfe,
12. Vollständigkeit und Schlüssigkeit der Aufgabenerfüllung,
13. Ausdrucksqualität, Qualität und Originalität in der Interpretation der Themen,
14. Qualität der Ausführung und die Fähigkeit zur Beschränkung auf das Vorgegebene,
15. persönliche und künstlerisch-fachliche.

Die Teilnehmenden müssen die im Einladungsschreiben genannten Materialien für die Prüfungsaufgaben mitbringen. Für die sonstigen Materialien sowie für Organisation und Service wird eine Gebühr von ca. 25 Euro erhoben, die unmittelbar vor Beginn der praktischen Prüfung zu bezahlen ist. 
Die Gebühr wird im Falle der Immatrikulation für einen Studiengang der Fakultät Design zurückerstattet.

Das Prüfungsgespräch dauert höchstens dreißig Minuten. Es umfasst die folgenden Themen:
1. Künstlerische und gestalterische Grundfragen,
2. Motivation der Bewerbung und
3. Zusammenhänge des Designs.

In dem Gespräch mit einem Professor oder einer Professorin und 3-4 Studierenden wollen wir Sie kennen lernen und Ihre Motivation erfragen. Wahrnehmungsfähigkeit, Neugier und Interesse, Offenheit, Lebendigkeit, soziale Kompetenz und das Standing ist in solch einem intensiven Studium sehr wichtig. Beschäftigung mit der Kunst- und Designgeschichte kann nicht schaden. Zudem ein letzter wichtiger Aspekt: Sie sollen uns kennen lernen, die Menschen und auch das Umfeld im Hofbrauhaus.


Bekanntgabe des Ergebnisses der Eignungsprüfung

Das Ergebnis der Eignungsprüfung wird den Antragstellerinnen und Antragstellern unverzüglich, spätestens jedoch vier Wochen vor Beginn des Wintersemesters, in Schriftform mitgeteilt. Bei nicht bestandener Prüfung enthält der Bescheid einen Hinweis auf die Möglichkeit der Wiederholung und eine Rechtsbehelfsbelehrung.


Geltungsdauer, Wiederholung; Anrechnung

Die Feststellung der Eignung ist bis zum Ende des auf die Eignungsprüfung folgenden Kalenderjahres gültig. Antragstellerinnen oder Antragsteller, deren Eignung nicht festgestellt worden ist, können frühestens an der nächsten regulären Eignungsprüfung erneut teilnehmen. Die nicht bestandene Eignungsprüfung kann höchstens zwei Mal wiederholt werden. Bei einer Wiederholung muss die Eignungsprüfung vollständig wiederholt werden.

Eignungsprüfungen, die an anderen Hochschulen abgelegt wurden, werden nicht anerkannt.

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