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Integriertes Produktdesign | Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg

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Studium mit breitem Spektrum

Produktdesign ist eine vielseitige Disziplin. Es genügt nicht, Toaster, Laptops oder Kinderwägen „schön“ zu machen. Designer müssen mehr können. Deshalb bietet der Studiengang ip eine fachübergreifende Lehre – genau darauf abgestimmt, was Gestalterinnen und Gestalter in ihrem hochkomplexen Beruf brauchen.

„Herstellungskosten“, „Marketing“ „Alleinstellungsmerkmal“ – diese Begriffe sind keine Fremdwörter für Studierende von ip. Denn wirtschaftliches Wissen ist neben dem gestalterischen Können eine Schlüssel-Kompetenz, die wir in unserem Studiengang vermitteln. Designer entwerfen Produkte nicht im luftleeren Raum, sondern für Unternehmen – also müssen sie auch die Spielregeln der Wirtschaft kennen.

Wirtschaftliches Denken lernen unsere Studierenden vor allem in zahlreichen Projekten mit Unternehmen. Hier werden unter „echten“ Bedingungen Produkte entwickelt. Dabei haben es einige studentische Entwürfe schon bis zur Serienreife gebracht.

Auch Technik formt mit

Wenn junge Designer ihre ersten Projekte mit Unternehmen machen, merken sie schnell: Neben Betriebswirtschaft ist auch Technik wichtig. „Wie soll Ihr Entwurf gefertigt werden?“ fragen etwa die Ingenieure im Entwicklungsteam.

Deshalb legen wir großen Wert auf eine solide technische Ausbildung unserer Absolventen. Im Studienplan stehen Fächer wie Werkstoffe, Konstruktionslehre, Mechanik, Leichtbau, Ergonomie, Technisches Zeichnen sowie neue Produktionstechnologien, wie etwa digitalisierte Fertigung.

Es gilt: Jeder gute Produktdesigner hat auch technologische Raffinesse. Vor allem Werkstoffe inspirieren die Gestalterinnen und Gestalter, wenn es um die Entwicklung neuer Formen geht.

Der Studiengang ip hat ein eigenes Materiallabor, in dem sich unsere Studierenden mit den unterschiedlichsten Werkstoffen vertraut machen können.

Design – ein Denkabenteuer

Wirtschaftliche und technische Vorgaben spielen eine große Rolle in der Arbeit von Designern. Das bedeutet jedoch nicht, sie unreflektiert umzusetzen. Denn das, was die Entwürfe von Gestaltern letztlich einmalig macht, ist neben Kreativität auch intellektueller Tiefgang.

Designer denken Dinge neu und entwickeln Konzepte, die bis dahin undenkbar waren. In diesem Sinne begreifen wir Produktdesign als Denkabenteuer für kreative Köpfe.

In ihrer preisgekrönten Arbeit „Rettet die Realität“ zum Beispiel haben Coburger Absolventen darüber nachgedacht, welche Einflüsse Internet und Mobiltelefone auf unseren Alltag haben. Daraus gingen humorvolle Produktideen hervor: Das Handy etwa kommt in eine Funklochtasche – und schon ist man nicht mehr erreichbar.

Das Leben studieren

Neben dem technischen Wandel und seinen Auswirkungen beschäftigen wir uns auch mit gesellschaftlichen Veränderungen. Der Tatsache zum Beispiel, dass der Altersdurchschnitt in unserer Gesellschaft steigt. Damit verändern sich auch die Anforderungen an gutes Design. Gefragt sind Produkte und Dienstleistungen, die auch von älteren Menschen einfach genutzt werden können – ein wichtiges Anliegen des so genannten „Universal Design“.

Doch Universal Design will mehr: Es geht darum, Umwelt und Produkte so zu gestalten, dass sie für Alle gleichermaßen zugänglich und nutzbar werden – unabhängig vom Alter und unterschiedlichen Fähigkeiten von Menschen.

All diese Beispiele zeigen: Wenn Sie in Coburg Design studieren, tauchen Sie nicht in eine begrenzte Fachwissenschaft ein. Im Gegenteil: Sie studieren das Leben. Wer gute Produkte machen will, muss ein Gefühl für Menschen und ihre unterschiedlichen Bedürfnisse entwickeln, er muss ihre Wünsche, Hoffnungen, Ängste erforschen.

Dank Ihres Talents und Ihrer Ausbildung können Sie sich in nahezu alle Bereiche unserer Gesellschaft hineindenken – und Produkte ersinnen, die unser Leben leichter und schöner machen. Hier und da auch Produkte, die es demokratischer machen oder poetischer, humorvoller oder um einen anderen Aspekt reicher.

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