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Integriertes Produktdesign | Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg

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Training on the job

Praxis im Studium bedeutet bei uns ein intensives „Studium der Praxis“. Unter realen Bedingungen lernen Sie in Designprojekten in enger Zusammenarbeit mit Firmen und Forschungseinrichtungen. Dazu kommen ein Praxissemester und eine fundierte Ausbildung in unseren Werkstätten und Labors.

Entwerfen lernt man nur wie früher das Fahrradfahren: Mit Theorie allein geht nichts – vielmehr muss man es immer wieder üben. Rad fahren lernen geht übrigens ohne Stützräder viel schneller. „Die Kinder gewöhnen sich an eine falsche Körperhaltung und können den Gleichgewichtssinn nicht trainieren“, sagen Experten. Ähnlich sehen wir es, wenn es darum geht, hochkomplexe Fähigkeiten in der Produktentwicklung einzuüben.

Von Anfang an ohne „Stützräder“

In Coburg lernen Sie Entwerfen ohne „Stützräder“. Das heißt: Sie trainieren von Anfang an unter realistischen Bedingungen – statt im akademischen Elfenbeinturm theoretisch über Produkte zu sinnieren.
Ab dem 3. Semester zum Beispiel entwerfen unsere Studierenden in Zusammenarbeit mit Unternehmen reale Produkte. Das können Medizingeräte sein, Gästebäder, Multimediaprodukte oder Kaffeeautomaten – wir pflegen Kooperationen mit einer Reihe von ganz unterschiedlichen Firmen und Forschungseinrichtungen.
Bei diesen Projekten werden Sie eng betreut. Sie erhalten wöchentlich Feedback und lernen mehr als nur Gestaltung. Dazu zählen Recherche, Teamarbeit und Zeitplanung. Sie arbeiten durchaus auch mal unter Zeitdruck – so wie es in Ihrem Beruf später vorkommt.
Wir halten nichts davon, Kreative während des Studiums nur frei basteln zu lassen – ohne Rahmenbedingungen. Das führt lediglich dazu, dass viele Talente unterfordert bleiben und später Schwierigkeiten haben, im wirklichen Berufsleben Fuß zu fassen.
Außerdem zeigt die Erfahrung: Nur wer die Grenzen kennt – wirtschaftliche oder technische – kann sie überwinden und zu neuen Ufern aufbrechen. In Form von zukunftsweisenden Produkten und Dienstleistungen.

Kreative Freiräume

Dabei leiten den Designer unkonventionelles Denken und Kreativität. Diese Fähigkeiten erhalten eine Extraportion Training in unseren freien Workshops und Projekten. Hier steht experimentelles Arbeiten auf dem Programm. Dabei lernen Sie – um im Bild mit dem Fahrrad zu bleiben – freihändig Rad fahren.

Drehen, fräsen, bohren …

Geistige Höhenflüge im Design müssen jedoch immer wieder an der Realität gemessen werden: Was ist technisch machbar? Dazu erhalten Sie eine Grundausbildung in unseren Werkstätten. Sie machen sich mit Techniken vertraut wie Drehen, Fräsen, Bohren und mehr. Sie lernen „Handwerk“ im wahrsten Sinne des Wortes – Ihre Hände schaffen aus den unterschiedlichsten Materialien Skulpturen, Formen und Objekte.
In den Werkstätten erlernen Sie Modellbau in all seinen Facetten bis hin zum Einsatz von computergestützten Bearbeitungsmaschinen. In unseren Computerlabors eignen Sie sich digitales Darstellen, Entwerfen und Konstruieren an.

Wie Designer wirklich arbeiten

Das 5. Semester ist ein komplettes Praxissemester, das die Studierenden in einem Designbüro verbringen – weltweit . Dort können sie vieles von dem umsetzen, was sie im Studium gelernt haben.

Zunehmend beraten Designer Unternehmen

Uns geht es in erster Linie darum, dem kreativen Nachwuchs eine realistische Vorstellung ihrer späteren Arbeit zu vermitteln. Dazu gehört zum Beispiel auch, dass Designer Unternehmen immer häufiger umfassend beraten. „Wie können wir mit unseren Produkten auch ältere Menschen erreichen?“, „Wie kann Design das Image unseres Unternehmens verbessern?“ – solche Fragen werden immer häufiger auch Designern gestellt. Hier sind kreative Strategen mit Manager-Qualitäten gefragt, die intellektuell dazu in der Lage sind, über die reine Gestaltung hinauszudenken.

Wissen, was man wert ist

Mit ihrer hoch qualifizierten Arbeit haben Designerinnen und Designer einen maßgeblichen Anteil am Erfolg von Unternehmen. Wir vermitteln den Studierenden, dass Design einen hohen kulturellen und wirtschaftlichen Wert hat – und damit auch seinen Preis. Auch das gehört für uns zur Praxis: Einen selbstbewussten Nachwuchs auszubilden, der um die Bedeutung seiner Arbeit weiß und gute Ideen nicht unter Wert verkauft.

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