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Im Rahmen des Bologna-Prozesses wurde auch das European Credit Transfer System (ECTS) eingeführt, das die Vergabe von Punkten für Module in Studiengängen mit Bachelor- und Masterabschluss beinhaltet. Gleichwertig zu Credit Points können auch die Begriffe Leistungspunkte oder ECTS-Punkte verwendet werden.

Bislang konnte über die Semesterwochenstunden hinaus nicht berücksichtigt werden, wie viel Lern-, Vor- und Nachbereitungsaufwand durchschnittlich mit einer Veranstaltung verbunden ist. Dies wird durch das Credit Points-System möglich. Das Verfahren soll zudem die Anrechnung von im In- und Ausland erbrachten Studienleistungen wesentlich erleichtern und ein Wechsel der Hochschule während des Studiums leichter und somit attraktiver gemacht werden. Außerdem soll die Transparenz der Inhalte des Studiums mit Hilfe der Credit Points erhöht werden.
Leistung = Arbeit pro Zeiteinheit

Credit Points sind Leistungspunkte, mit denen der Arbeitsaufwand „gemessen“ wird. Die Credit Points geben Auskunft darüber, wie hoch der Arbeitsaufwand ist, den der Studierende in dem Modul zu leisten hat. Dabei entspricht ein Credit Point 25 bis 30 Arbeitsstunden. Innerhalb eines Semesters sollen möglichst mindestens 30 Credit Points erreicht werden, was 750 bis 900 Arbeitsstunden entspricht, um das Studium innerhalb der Regelzeit zu beenden. Ein großer Fortschritt, den dieses System der Credit Points mit sich bringt, ist, dass nun auch die Zeit einbezogen wird, die zum Lernen und für Vor- und Nacharbeitung benötigt wird, was bei früheren Berechnungen nicht der Fall war.

Die Vorraussetzung für die Vergabe von Credit Points ist, dass der Student das Modul erfolgreich beendet hat, also den zu erbringenden Leistungsnachweis bestanden hat. Ist dies nicht der Fall, so werden keine Credit Points vergeben. Die Credit Points sind dabei jedoch nicht die Note des Moduls.

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