Repair it | Recreate it

Studenten des 4. und 6. Semesters

In diesem vierwöchigen Kurzprojekt „ Repair it | Recreate it ging es um die originelle Anwendung von 3D-Druck.

Dabei sollten die Studierenden sich in ihrer Umwelt umschauen und analysieren, wo der Einsatz von 3D-Druck einen Vorteil verschaffen könnte. Entstanden ist eine große Varianz an Produkten, die zeigt wie unterschiedlich unsere Studierenden sind.

Felix Klein

Pocket Rod ist ein Mini-Angel-Set zum mitnehmen. Es besteht aus einer Spule und drei Ösen, die innerhalb kürzester Zeit an einem passenden Ast fixiert werden können.

Dazu eignen sich am besten Haselnusszweige, die meistens in Ufernähe wachsen.

Max Stotz

Die Griffe von Schlüsselfeilen unterstützen oft nicht die dafür vorgesehene Arbeit. Sie sind oft ergonomisch nicht an Hand und Tätigkeit angepasst, sondern einheitlich gestaltet. Damit wird eine optimale Verwendung der Feilen verhindert. In diesem Entwurf wurde für jede Feile der optimale Griff gestaltet. Somit kann jetzt jede Feile individuell je nach Tätigkeit und Hand verwendet werden.

Moritz Schröer

Der Hammer ist das älteste Werkzeug des Menschen und doch hat er sich über Jahrhunderte kaum verändert. Die Frage für Herrn Schröer war: “Wie kann er die 3D-Druck-Technologie nutzen, um den Hammer neu zu gestalten?”

Es sollte ein funktionstüchtiger Hammer entstehen, der mit einfachen Mitteln zu bauen ist. Hierfür schaute er besonders auf Dinge aus dem Alltag und entschied sich dann für den Einsatz von Münzen.

Felix Leupold

Wie kann man aus einem ganz normalen Gartenstuhl etwas neues machen? Indem man ihm Kufen verpasst und damit einen Schaukelstuhl bekommt. Wie müssen die Kufen gestaltet sein, um den wippenden Bewegungen stand zu halten? Und wie befestigt man am besten die Kufen am Stuhl? Nach einigen Versuchen und Probemodellen entstanden Kurven aus Holz die dann mithilfe eines 3D-gedruckten Verbindungsstückes mit dem Stuhl verbunden wurden.

Zoe Luck

Ziel des Projektes war es, eine kostengünstige Ohrepithese für Menschen mit fehlenden Ohrmuscheln anzufertigen.

In vielen Regionen der Erde erfahren Menschen mit Behinderungen nicht die gleiche Wertschätzung und Anerkennung wie „normale“ Menschen.

Zum einen wollte Frau Luck ihnen die Möglichkeit bieten, sich dem Standard anzupassen. Ein weiterer Aspekt ist aber die Herausforderung, den Nachteil in einen Benefit zu wandeln, indem aus einer Anpassung ein Statement wird.