Unsere Philosophie

Wie wir Design verstehen:

Wir sehen Design als eine vielseitige, kreative Querschnittswissenschaft mit dem Fokus auf den Menschen und Designer und Designerinnen als Schnittstelle, Katalysator und Initiatoren.

Was das bedeutet?

Design kann man nicht in einem Satz zusammenfassen. Es wurden schon unzählige Bücher darüber geschrieben, was genau Design sein könnte, was Design nicht ist und was Design von Kunst unterscheidet. Designtheoretiker – die Philosophen des Designs – streiten sich immer wieder darum, was die Kernaspekte sind und wohin sich das Berufsbild entwickeln wird.

Was aber eindeutig ist, ist, dass es einen Bedarf für experimentelle und auch für systematische Kreativität gibt und dass Produkte und Dienstleistungen gestaltet werden wollen und müssen. Sie müssen den Bedürfnissen der Kunden und Nutzer entsprechen, sie müssen „gefallen“, funktional sein und mit ethischen Gesichtspunkten zu vereinbaren. Sie müssen zudem anwendbar und wirtschaftlich sein, bezahlbar, herstellbar, zweckorientiert und sinnvoll.

Daher muss Design viele unterschiedliche Facetten und Aspekte beinhalten. Das macht Designer, die unmöglich in allen Teilbereichen Experte sein können, auf der einen Seite zur Schnittstelle, denn sie müssen Experten zusammenbringen, Essenzen aus deren Meinungen, und Vorschlägen ziehen und mit den Bedürfnissen der Zielgruppe zusammenführen. Auf der anderen Seite müssen sie Ideen und Innovationen initiieren, kanalisieren und vorantreiben.

Im Studiengang Integriertes Produktdesign bedeutet das konkret, dass wir …

  • … möglichst viele Teilbereiche, wie angewandte Recherche, Kommunikation und Interaktion, experimentelle und angewandte Gestaltung, Mechanik, Betriebswirtschaftslehre und Marketing in das Fächerspektrum des Studiengangs integrieren, damit die Studierenden möglichst breit aufgestellt sind. Zudem ist ganzheitliches, assoziatives Denken der Schlüssel zur Innovationsgenerierung. Denn der Innovationsdruck steigt aufgrund der Globalisierung, der schnelllebigen technischen Veränderungen, des demographischen Wandels, etc. kontinuierlich an.
  • … auf handwerkliche und digitale Werkzeuge als Design-Grundlage setzen. Ein Designer muss Ideen visualisieren und umsetzen können und verstehen, wie ein Produkt und dessen Umgebung funktionieren. Das bedeutet, dass man CAD-Programme genauso beherrschen muss, wie Modellbau und Layout- oder Illustrations-Software.
  • … die Praxis so intensiv wie möglich mit dem Studium verzahnen – sei es durch realitätsnahe Projekte mit Unternehmen, der Praxisphase im 5. Semester oder dem Fach Entwerfen und Konstruieren, in dem es darum geht den angewandten Entwurfsprozess je nach Semester in unterschiedlicher Intensität und anhand unterschiedlicher Aufgabenstellungen zu lernen und zu realisieren.
  • … auf Teamarbeit setzen. Denn Produktdesign ist eine Disziplin, in der man für Menschen arbeitet und auch mit Menschen. Beispielsweise werden zukünftige Nutzer schon früh durch Bottom-Up-Prozesse oder Marktforschung in den Konstruktionsprozess integriert und Lösungen gemeinschaftlich erarbeitet. In Kooperation mit Experten, Partnerunternehmen oder anderen Designern, um sich gegenseitig zu inspirieren, Feedback zu geben und den Entwurf zu optimieren.

Hier kannst du noch mehr über unsere Leitmotive erfahren

Der gesamte Aufbau unseres Studiums basiert auf den 4 Säulen “hoher Praxisbezug”, “Design ist Teamarbeit und Co-Creation”, “Design als Prozess” und “Design als Querschnittswissenschaft”, die im Ausklappmenü beschrieben werden.

Interdisziplinäres Lernen

Studium mit breitem Spektrum

Produktdesign ist eine vielseitige Disziplin. Es genügt nicht, Toaster, Laptops oder Kinderwägen „schön“ zu machen. Designer müssen mehr können. Deshalb bietet der Studiengang ip eine fachübergreifende Lehre – genau darauf abgestimmt, was Gestalterinnen und Gestalter in ihrem hochkomplexen Beruf brauchen.

„Herstellungskosten“, „Marketing“ „Alleinstellungsmerkmal“ – diese Begriffe sind keine Fremdwörter für die Studierenden von ip. Denn wirtschaftsorientiertes Wissen und wirtschaftliches Denken sind neben dem gestalterischen Können eine Schlüsselkompetenz, die wir in unserem Studiengang vermitteln. Unsere Designstudenten entwerfen Produkte nicht im luftleeren Raum oder der Hochschul-Seifenblase, sondern für und gemeinsam mit Unternehmen – also müssen sie auch die Spielregeln der Wirtschaft kennen und kennenlernen. Hier werden unter „echten“ Bedingungen Produkte entwickelt, von denen es einige schon bis zur Serienreife gebracht haben.

Auch Technik formt mit

Wenn junge Designer ihre ersten Projekte mit Unternehmen machen, merken sie schnell: Neben Wirtschaft ist auch Technik wichtig. „Wie soll Ihr Entwurf gefertigt werden?“ fragt etwa ein Ingenieur im Entwicklungsteam.

Werkstoffe, Herstellungsarten, Vorgaben für Verpackung und Transport – immer beeinflussen auch technische Einflüsse und Gesetzmäßigkeiten die Formgebung von Bürostühlen, Kameras und anderen (Serien-) Produkten. Deshalb legen wir großen Wert auf eine solide technische Ausbildung unserer Absolventen.

Es gilt: In jedem guten Produktdesigner steckt auch ein Ingenieur (lat. ingenium bedeutet in etwa „sinnreiche Erfindung“ oder „Scharfsinn“, ital. ingegnere  bedeutet „Zeugmeister”). Vor allem Werkstoffe inspirieren die Gestalterinnen und Gestalter, wenn es um die Entwicklung neuer Formen geht.

Der Studiengang ip hat ein eigenes Materiallabor, in dem sich unsere Studierenden mit den unterschiedlichsten Werkstoffen vertraut machen können.

Gesucht: kreative Köpfe

Wirtschaftliche und technische Vorgaben spielen eine große Rolle in der Arbeit von Designern. Doch das, was ihre Entwürfe letztlich einmalig macht, ist ihre Kreativität. Damit schaffen sie Produkte, die unser Leben leichter, schöner und vielfältiger machen aber auch Produkte, die es demokratischer machen, poetischer, humorvoller oder um einen anderen Aspekt reicher.

Aufgabe des Designers ist es Dinge neu und anders zu denken und Konzepte zu entwickeln, die bis dahin unvorstellbar waren. In diesem Sinne begreifen wir Produktdesign als Denkabenteuer, Spielwiese und Experimentier-Baukasten.

Design als Prozess

Wie Designer arbeiten

Design ist eine hohe Kunst – aber Designer sind keine Künstler. Sie arbeiten meist im Auftrag von Unternehmen, müssen wirtschaftliche Zusammenhänge und Kundenbedürfnisse berücksichtigen. Das ist vielschichtig und geht nicht ohne Planung. In unserem Studium lernen Sie Entwerfen mit System – nach einer in Coburg neu entwickelten Methodik.
Wer sich heute dafür entscheidet, Design zu studieren, hat mitunter falsche Vorstellungen von dem Beruf. Es gibt dieses Klischee vom Designer als leicht abgedrehten Künstler, der sämtlichen Objekten – vom Eierbecher bis zum Sportwagen – schicke und schräge Formen verpasst. Doch das hat wenig mit der Realität zu tun.
Designer entwerfen nur selten ins Blaue hinein. Bevor Designer den ersten Strich in ihrem Entwurf zeichnen, haben sie viel Recherche und Vorarbeit geleistet. Sie haben sich zum Beispiel Gedanken darüber gemacht:

  • Was die Käufer vom Produkt erwarten
  • Wie Produkte von Wettbewerbern aussehen
  • Was das neue Produkt können muss und sollte
  • Welche Werkstoffe in Frage kommen
  • Wie viel die Herstellung kosten darf
  • Wie umweltfreundlicher produziert werden könnte
  • Wo und wie vermarktet wird

Wobei dies nur ein sehr kleiner Auszug zu berücksichtigender Faktoren darstellt. Es ist aber essenziell systematisch vorzugehen, um all die unterschiedlichen Überlegungen in einen ganzheitlichen Entwurf einfließen zu lassen.

Entwerfen will gelernt sein

Vom ersten Semester an, bereitet wir Sie auf diese hochkomplexe Tätigkeit vor, hier lernen Sie, unter realistischen Bedingungen strukturiert zu arbeiten. Das erspart Ihnen den Praxisschock, den viele andere Designabsolventen beim Berufseinstieg erleben.

Eine systematische Herangehensweise ist kein Widerspruch zu kreativem Denken. Auch hier gilt es ein Vorurteil zu widerlegen: Das Klischee vom schöpferischen Menschen als kreativem Chaot, der entrückt in den Tag hineinlebt und nur im größten Kunterbunt zur Höchstform aufläuft.
Der Alltag von hochkreativen Menschen sieht jedoch anders aus. Viele arbeiten sehr methodisch und diszipliniert: Schriftsteller, die sich jeden Morgen, um die gleiche Uhrzeit an den Schreibtisch setzen, Musiker, die täglich viele Stunden üben, Schauspieler, die sich an strikte Zeitpläne im Theater halten.

Schritt für Schritt zum Ziel

Auch bei Designern ist planmäßiges Vorgehen notwendig – vor allem dann, wenn sie wahrhaft Neues, also bahnbrechende Innovationen, hervorbringen wollen.
Coburger Hochschulprofessoren haben dazu ein eigenes Entwurfsverfahren entwickelt. Es handelt sich um einen mehrstufigen Prozess, bei dem die Studierenden systematisch Entwerfen und Konstruieren lernen. Miteingebunden sind Kreativitätstechniken.
Trainiert wird das Verfahren anhand realistischer Aufgabenstellungen, oft in Zusammenarbeit mit Firmen und Forschungsinstituten. Bislang waren die Ergebnisse der Studierenden teilweise so exzellent, dass sie es bei namhaften Unternehmen in die Serienproduktion geschafft haben.

Der Plan verleiht Flügel

So paradox es sich anhört: Wer planvoll vorgeht beim Entwerfen, hat mehr Ideen und verrücktere Einfälle. Während des systematischen Vorantastens an ein neues Produkt, entfacht sich ein Feuerwerk an Kreativität. Probieren Sie es aus!

Design ist Teamarbeit

Gemeinsam(-e) Sache(-n) machen

Designer haben tolle Ideen – aber ohne die Abstimmung und Diskussion mit anderen verbleiben die Ideen meist auf Papier. Erst durch Zusammenarbeit (Co-Creation) mit Ingenieuren, Marktforschern oder Parteien anderer Disziplinen können Gestalterinnen und Gestalter ihre Ideen in erfolgreiche Produkte umsetzen.

Co-Creation am Beispiel Fahrrad:

Wenn  ein neues Fahrrad in Serie geht, haben viele Spezialisten ihren Teil dazu beigetragen: Marktforscher haben eine Zielgruppe festgelegt und ermittelt, was deren Bedürfnisse sind, Designer haben innovative Konzepte ausgearbeitet und präsentiert. Konstrukteure haben beispielsweise eine neue Gangschaltung ausgetüftelt, Materialwissenschaftler den Fahrradrahmen optimiert. Ingenieure und Fertigungsplaner haben die Herstellung geplant, Betriebswirte die Kosten kalkuliert.

Doch so professionell jeder seinen Part auch erledigt haben mag – nur, wenn alle verzahnt zusammengearbeitet haben, entsteht ein Fahrrad, dass sich auf dem Markt behaupten kann und Gewinne für das Unternehmen einfährt.

Teamwork – wie geht das?

Kooperation ist nicht nur in der Produktentwicklung ist nicht immer einfach. Das kann sich jeder vorstellen, denn Teamarbeit kennt man seit der Schule. Wer Pech hatte, wurde in der Referatsgruppe mit lauter Besserwissern zusammengewürfelt oder hatte seine liebe Not mit einem Faulpelz im Team.
Konflikte in der Teamarbeit sind nichts Ungewöhnliches und man kann sie lösen, wenn man weiß, wie gute Zusammenarbeit gelingt. Die Spielregeln lernen Sie bei uns an der Hochschule. Wir schulen Ihre soziale Kompetenz. In unseren Projekten trainieren Sie kooperatives Arbeiten mit all seinen Hürden, Rückschlägen und Erfolgen.
Wir legen Wert darauf, dass Sie Erfahrungen in gemischten Teams machen, zum Beispiel in Projekten gemeinsam mit anderen Fakultäten wie Informatik oder Elektrotechnik. Dabei erleben die Studierenden typische Konflikte, wie sie sich später auch im Beruf ergeben: Die Ingenieure etwa lästern über „chaotische Designer“ und die Designer verzweifeln an der „benutzerfernen Sichtweise“ der Informatiker. Aber durch den Austausch, Übung und Spielregeln lernt man, Missverständnisse zu überwinden und konstruktiv zu kommunizieren.

Die Sprache der anderern verstehen

Eine Grundvoraussetzung für gegenseitiges Verständnis ist, sich derart artikulieren zu können, dass der Empfänger die gesendete der Botschaft versteht. Dadurch, dass wir von Grund auf interdisziplinär arbeiten, können unsere Studierenden die Fachsprachen von beispielsweise Betriebswirten und Technikern dechiffrieren. Das erleichtert und vereinfacht die Zusammenarbeit – im Beruf wird man Sie als ein Teammitglied erleben, das genau weiß, wovon die Rede ist. Im Konfliktfall können Sie zwischen den einzelnen Disziplinen vermitteln. In Zukunft wird diese Fähigkeit von Designern, auch „Schnittstellenkompetenz“ genannt, immer essenzieller.

Selbstbehauptung in der Gruppe

In Entwicklerteams ist Rollenverteilung und Arbeitsteilung unerlässlich. Ihre Aufgabe als Designer ist querdenken und neue Ideen präsentieren – was kein Problem für talentierte Gestalterinnen und Gestalter ist. Doch die Schwierigkeiten werden deutlich, wenn es darum geht andere Teammitglieder, Kunden und Vorgesetzte von den Einfällen zu überzeugen.

Unternehmen schätzen ihre Kreativen zwar für deren Kreativität, aber es gibt auch Vorbehalte bei neuen Vorschlägen. Menschen halten gern an dem fest, was sie kennen und bewegen sich nur ungern aus ihrer Komfortzone heraus. „Das haben wir immer so gemacht“ ist etwa ein häufig gehörtes Argument.
Genau dann werden Designerinnen und Designer benötigt, die ein Produkt komplett durchdenken können – von der ersten Idee über Funktionen, technische Umsetzbarkeit und Fertigung bis hin zum Marketing. Nur so können sie stichhaltig argumentieren und andere von ihrem Konzept stichhaltig überzeugen.

Diesen ganzheitlichen Ansatz im Design-Prozess studieren Sie in Coburg. Sie lernen, ihre Ideen überzeugend zu präsentieren – in Zeichnungen, Computersimulationen, Designmodellen, Texten und Präsentationen.

Praxis, Praxis, Praxis

Training on the job

Praxis im Studium bedeutet bei uns ein intensives „Studium der Praxis“. Unter realitätsnahen Bedingungen lernen Sie Gestaltung anhand von Studienprojekten in enger Zusammenarbeit mit Firmen und Forschungseinrichtungen. Dazu kommen ein Praxissemester und eine fundierte Ausbildung in unseren Werkstätten und Labors.
Wir vertreten den Standpunkt, dass man Entwerfen nur lernt, wie Fahrradfahren: Mit Theorie allein geht nichts – vielmehr muss man es immer wieder üben. Rad fahren lernen geht übrigens ohne Stützräder viel schneller. „Die Kinder gewöhnen sich an eine falsche Körperhaltung und können den Gleichgewichtssinn nicht trainieren“, sagen Experten.

Von Anfang an ohne „Stützräder“

In Coburg lernen Sie Entwerfen ohne „Stützräder“. Das heißt: Sie trainieren von Anfang an unter realistischen Bedingungen – statt im akademischen Elfenbeinturm theoretisch über Produkte zu sinnieren.
Ab dem 3. Semester zum Beispiel entwerfen unsere Studierenden in Zusammenarbeit mit Unternehmen reale Produkte. Das können Medizingeräte sein, Gästebäder, Multimediaprodukte oder Kaffeeautomaten – wir pflegen Kooperationen mit einer Reihe von ganz unterschiedlichen Firmen und Forschungseinrichtungen.
Bei diesen Projekten werden Sie eng betreut. Sie erhalten wöchentlich Feedback und lernen mehr als nur Gestaltung. Dazu zählen Recherche, Teamarbeit und Zeitplanung. Auch ein gewisser Zeitdruck, wie im späteren Beruf vor Deadlines ist nicht unvermeidbar.
Wir halten nichts davon, Kreative während des Studiums nur frei basteln zu lassen – ohne Rahmenbedingungen. Das führt lediglich dazu, dass viele Talente unterfordert bleiben und später Schwierigkeiten haben, im wirklichen Berufsleben Fuß zu fassen.
Außerdem zeigt die Erfahrung: Nur wer die Grenzen kennt – wirtschaftliche oder technische – kann sie überwinden. In Form von zukunftsweisenden Produkten und Dienstleistungen.

Kreative Freiräume

Dabei leiten den Designer unkonventionelles Denken und Kreatvität. Diese Fähigkeiten erhalten eine Extraportion Training in unseren freien Workshops und Projekten. Hier steht experimentelles Arbeiten auf dem Programm. Dabei lernen Sie – um beim Fahrradbeispiel zu bleiben – freihändig Rad fahren.

Drehen, fräsen, bohren …

Geistige Höhenflüge im Design müssen immer wieder an der Realität gemessen werden: Anhand von Modellen überprüfen wir, was technisch machbar ist? Dazu erhalten Sie eine Grundausbildung in unseren Werkstätten. Sie werden mit Techniken vertraut gemacht, wie Drehen, Fräsen, und Bohren. Sie lernen „Handwerk“ im wahrsten Sinne des Wortes – Ihre Hände schaffen aus den unterschiedlichsten Materialien Skulpturen, Formen und Objekte.
In den Werkstätten erlernen Sie Modellbau in all seinen Facetten bis hin zum Einsatz von computergestützten Bearbeitungsmaschinen. In unseren Computerlabors eignen Sie sich digitales Darstellen, Entwerfen und Konstruieren an.

Wie Designer wirklich arbeiten

Das 5. Semester ist ein komplettes Praxissemester, das die Studierenden in einem Designbüro verbringen – weltweit. Hier können Sie anwenden, was sie bisher gelernt haben, und viel neues dazulernen.

Zunehmend beraten Designer Unternehmen

Uns geht es in erster Linie darum, dem kreativen Nachwuchs eine realistische Vorstellung ihrer späteren Arbeit zu vermitteln. Dazu gehört zum Beispiel auch, dass Designer Unternehmen immer häufiger umfassend beraten.
„Wie können wir mit unseren Produkten auch ältere Menschen erreichen?“, „Wie kann Design das Image unseres Unternehmens verbessern?“ – solche Fragen werden immer häufiger auch Designern gestellt. Hier sind kreative Strategen mit Manager-Qualitäten gefragt, die intellektuell dazu in der Lage sind, über die reine Gestaltung hinauszudenken.

Wissen, was man wert ist

Mit ihrer hochqualifizierten Arbeit haben Designerinnen und Designer einen maßgeblichen Anteil am Erfolg von Unternehmen. Wir vermitteln den Studierenden, dass Design einen hohen kulturellen und wirtschaftlichen Wert hat – und damit auch seinen Preis. Auch das gehört für uns zur Praxis: Einen selbstbewussten Nachwuchs auszubilden, der um die Bedeutung seiner Arbeit weiß und gute Ideen nicht unter Wert verkauft.